Wasserentkalker

Wasserentkalker

Wasserentkalker haben einen vielseitigen Nutzen. Regenwasser, Mineralwasser und das wertvolle Nass aus der hauseigenen Wasserleitung, haben eines gemeinsam: Sie sind chemisch nicht rein. In geringen Konzentrationen enthalten sie weitere Stoffe. Calcium, Magnesium, Strontium, Erdalkalimetalle und vieles mehr, sind in unserem Trinkwasser zu finden. Doch wie viele von diesen Stoffen stecken wirklich drin, in unserem Trinkwasser?
Es ist die Wasserhärte, die es verrät. Der Volksmund klassifiziert sie in weich, mittel oder hart. Wissenschaft und Technik misst sie in Deutschland in deutschen Härtegraden (dH) oder in Milliliter pro mol (ml/mol). Weiches Wasser besitzt einen Härtegrad, welcher in seinem Wert unter 8,4°dH liegt. Bei einem Härtegrad zwischen 8,4°dH und 14°dH liegt eine mittlere Wasserhärte vor. Bei mehr als 14°dH spricht man bereits von hartem Wasser. Hart ist beispielsweise das Münchner Leitungswasser. Es besitzt eine durchschnittliche Wasserhärte von 16,6°dH.

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Hartes Wasser ist jedoch mit Nachteilen verbunden, denn die Haushaltsgeräte verkalken. Bei Waschmaschinen und anderen Haushaltsgeräten, welche mit Wasser betrieben werden oder einen Wasserdurchlauf zur Funktionalität gewähren, nimmt der Stromverbrauch deutlich zu. Hartes Wasser erhöht zudem den Verbrauch an Spül-, Putz- und Waschmitteln. Auch der Geschmack sowie mitunter das Aussehen von Speisen und Getränken werden durch kalkhaltiges Wasser verschlechtert. Zimmerpflanzen gedeihen weniger gut, gießt man sie mit hartem Trinkwasser.
All diese Nachteile müssen jedoch nicht in Kauf genommen werden, denn genau dafür gibt es Wasserentkalker.

Wasserentkalker und Entkalkung mit gängigen Hausmitteln

Als hervorragende Wasserentkalker gelten die Hausmittel: Essig und Zitronensäure. Sie sind vor allem für kleine Haushaltgeräte geeignet. Beispielsweise lassen sich mit diesen alten Hausmitteln die hässlichen weißen Ablagerungen bei Teekesseln entfernen. Die Verwendung von Essig und Zitronensäure als Entkalker ist jedoch mit Zeit- und Kraftaufwand verbunden.
Kalk an Spülen und Wasserhähnen entfernen Sie mit effektiver und schneller mit entsprechenden Spezialmitteln, welche eigens der Wasserentkalkung dienen. Als Wasserentkalker im Bad dienen spezielle Badreiniger, ebenso gestaltet sich die Wasserentkalkung im Bereich der Küche.
Zum Entkalken von Waschmaschinen, was von führenden Waschmaschinenherstellern mindestens zweimal im Jahr empfohlen wird, gibt es spezielle Wasserentkalker zu erwerben. Mithilfe dieser Wasserentkalker verbannen Sie die schädlichen Ablagerungen aus Ihrer Küche oder dem Bad. Essig und Zitrone gelten insbesondere in diesen Bereich als ungeeignet, da die Gummis und andere Kleinteile durch die Säure schnell angegriffen werden und mitunter hässliche Spuren hinterlassen.

Wasserentkalker für weiches Wasser und zur Entkalkung von Trinkwasser

In manchen Geräten ist bereits ein Wasserentkalker seitens des Herstellers eingebaut. Beispielsweise besitzt jede Spülmaschine einen so genannten Ionentauscher, welcher als Wasserentkalker fungiert. Er nimmt das Calcium, das in Form positiv geladener Atome, den so genannten Kationen, im Wasser gelöst ist, auf und tauscht es in Natrium-Kationen um, die an den Ionenaustauscher gebunden sind.
Wenn der Ionentauscher vollständig mit Calcium-Kationen gesättigt ist, müssen Sie ihn durch Zugabe von konzentriertem Salz wieder regenerieren. Verzichten Sie darauf, funktioniert der Ionentauscher nicht mehr. Das hat hässliche Kalkablagerungen an Gläsern und Geschirr zur Folge.
Eine Alternative zu den genannten Säuren, Salzen und Pülverchen ist eine Enthärtungsanlage im Haus.
Eine Enthärtungsanlage im eigenen Haus bietet folgende Vorteile:

  • Sie enthärtet Ihr gesamtes Wasser
  • Sie enthärtet Teilmengen für Warmwasser, Waschmaschine, Geschirrspüler und weitere Haushaltsgeräte
  • Sie beugt Kalkablagerungen effektiv vor

Vorhandene Kalkablagerungen werden durch eine Enthärtungsanlage allerdings nicht entfernt. Dafür benötigen Sie nach wie vor einen zusätzlichen Wasserentkalker.
Auch für andere Geräte, wie z. B. Waschmaschinen sind entsprechende Enthärter für Trinkwasser auf dem Markt. Aber Achtung! Auch sie beseitigen keinen Kalk, sondern beugen nur der Verkalkung vor. Wenig kalkhaltiges Wasser bringt allerdings nicht nur Vorteile, beispielsweise lassen sich mit ihm bestehende Seifenrückstände wesentlich schlechter entfernen.

Fazit zur zusätzlichen Entkalkung von Wasser

In vielen Gegenden Deutschlands, vor allem dort, wo Sand- und Kalkstein im Bodengrund vorherrschen, ist das Wasser hart. Zum Entfernen schädlicher Kalkablagerungen gibt es hausübliche Wasserentkalker. Als Wasserentkalker dienen Essig und Zitronensäure sowie spezielle Mittel, die der freie Handel anbietet. Vorbeugend wirken professionelle Entkalkungsgeräte wie Ionentauscher.

 

Autor: iMC

Wasserenthärtungsanlagen Testsieger ist ein Portal zur Information verschiedener Entkalkungsanlagen für Privat- und Gewerbeanwender.